Stadtgespräche

Alfelds Innenstadt soll attraktiver werden: Jetzt wird das erste öffentliche Projekt umgesetzt

Alfeld - Durch die Städtebauförderung stehen der Stadt Alfeld in den kommenden 15 Jahren etwa elf Millionen Euro zur Verfügung, um die Innenstadt klimafreundlicher und attraktiver zu gestalten. Das erste öffentliche Projekt soll noch im Oktober umgesetzt werden. Das ist geplant.

Ein Trinkwasserbrunnen soll schon in wenigen Wochen vor dem Bürgeramt stehen – und den Passanten vor allem an heißen Tagen den Durst stillen. Foto: Hanna Ilea Enkhardt

Alfeld - Die Stadt Alfeld ist im Städtebauförderprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Das bedeutet, dass der Stadt für die kommenden 15 Jahre insgesamt elf Millionen Euro zur Verfügung stehen, um das Stadtbild attraktiver und die Stadt selbst umweltfreundlicher zu gestalten – und auch private Projekte zu unterstützen. Um zu zeigen, dass sich tatsächlich etwas tut in der Stadt, soll jetzt das erste Projekt rasch umgesetzt werden.

Erstes der knapp 40 geplanten Projekte wird jetzt umgesetzt

„Wenn man auf die Innenstadt guckt, ist man nicht begeistert. Die Förderung ist unsere letzte Chance, um das zu ändern“, sagt Alfelds Erster Stadtrat Mario Stellmacher während des Alfelder Stadtgesprächs am Mittwoch. Die elf Millionen Euro Fördergeld setzen sich je zu einem Drittel aus den Geldern von Bund, Land und Kommune zusammen. Wobei der Anteil der Kommune laut Stellmacher auch auf zehn Prozent Eigenanteil schrumpfen könne, wenn es die Haushaltslage der Kommune nicht anders zulässt – wie in diesem Jahr in Alfeld. Damit die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt sehen, was die Fördergelder bewirken können, soll in diesem Monat das erste der knapp 40 geplanten öffentlichen Projekte umgesetzt werden.

„Ende Oktober wollen wir zwei der insgesamt drei Trinkwasserbrunnen aufstellen“, verrät der Erste Stadtrat. Ein Trinkbrunnen solle gegenüber von Café Biel an der Leinstraße installiert werden. Der zweite dann vor dem Bürgeramt auf dem Marktplatz. Auf dem Platz gegenüber dem Kultur- und Begegnungszentrum Alfeld (Kuba) soll später der dritte Brunnen stehen – allerdings erst, wenn auch der Platz umgestaltet wurde.

Brunnen werden wohl günstiger als anfangs gedacht

Die Trinkwasserspender bestehen aus einer schlichten, runden Stahlsäule – ein simpler Aufbau, um Vandalismus vorzubeugen. Wenn ein Knopf an der Säule betätigt wird, entspringt laut Stellmacher der Wasserstrahl. Sobald die Brunnen aufgestellt sind, was voraussichtlich in der letzten Oktoberwoche passieren wird, könnten sie von Passanten genutzt werden. Im Winter werden die Leitungen allerdings abgestellt, damit sie nicht kaputtfrieren.

Im Fördertopf stehen laut Stellmacher etwa 60.000 Euro für die drei Trinkbrunnen zur Verfügung. Doch der Stadtrat geht nicht davon aus, dass das gesamte Geld aufgebraucht wird. Denn: „Die ersten beiden Trinkbrunnen kosten zusammen gerade einmal 34.000 Euro“, sagt er.

Nächstes Stadtgespräch Anfang Januar

Beim nächsten Alfelder Stadtgespräch am Mittwoch, 7. Januar, soll es um die Energiewende und kommunale Wärmeplanung gehen. Treffpunkt ist ab 19 Uhr im Kuba.

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