Burgermeister

Amerikanisches Konzept trifft auf regionale Zutaten: Neues Burger-Restaurant eröffnet in Alfeld

Alfeld - Die Serie der gastronomischen Neu- und Wiedereröffnungen in Alfeld ist noch nicht zu Ende. Bereits in wenigen Tagen soll der Alfelder Burgermeister öffnen. Auch hier verspricht das Konzept, in Alfeld einzigartig zu sein. Das steckt dahinter.

Stefan Brodbeck (links) und sein Gründerkollege Pierre Towet eröffnen in wenigen Tagen den Alfelder Burgermeister. Foto: Hanna Ilea Enkhardt

Alfeld - Eine frisch renovierte Sportsbar, ein neapolitanisches Restaurant, Subway und eine Kneipe, die unter neuem Besitzer weiterlebt – in Alfelds Gastronomie-Szene war in den vergangenen Wochen einiges los. Und es geht weiter: In wenigen Tagen eröffnet ein Diner. Der Inhaber verrät, wann und wo er öffnet wird – und was er sonst noch vorhat.

Vom Hufschmied zum Gastronom

„Die Idee für das Diner schwebt mir schon seit vielen Jahren im Kopf“, verrät Stefan Brodbeck, für den gutes Essen zur Leidenschaft geworden ist. Und jetzt ist es so weit: Gemeinsam mit seinem dreiköpfigen Gründungsteam will er in wenigen Tagen den Alfelder Burgermeister eröffnen. Eigentlich arbeitet Brodbeck als Hufschmied. Den Job will der Unternehmer aber zugunsten seines Restaurants und seiner anderen geplanten Projekte nach und nach aufgeben.

Im Diner will der 30-Jährige seinen Gästen aber nicht den Standard an Hamburgern und Mac’n’Cheese bieten: „Es wird zum Beispiel einen Burger mit Wild, Rotweinfeigen und rosanem Pfeffer geben. Aber auch einige vegetarische und vegane Angebote.“ Ausgedacht hat er sich die Rezepte selbst – und die Burger vorab von diversen Probeessern testen lassen. Was die Burger auszeichnen soll, sind aber nicht nur ihre Zusammenstellung und die hausgemachten Soßen. „Unser Wild kommt aus den umliegenden Wäldern, das Galloway-Rind aus Rhüden und auch sonst wollen wir es so regional wie möglich halten“, sagt Brodbeck.

In wenigen Tagen gehen die ersten Burger über die Theke

Ob sich das Konzept bei einem Burgerpreis von 13 bis 17 Euro wirtschaftlich trägt, wisse er noch nicht. Denn: „Um die Preise halten zu können, brauchen wir hier ordentlich Durchlauf“, gibt der Adenstedter zu. Aber er zeigt sich zuversichtlich, „dass die Alfelderinnen und Alfelder Lust auf gute Burger haben“ – deren Zubereitung die Gäste durch die offene Küche live verfolgen können.

Lange gedulden müssen sich Burger-Fans nicht mehr: Der Alfelder Burgermeister eröffnet am Mittwoch, 15. Oktober, ab 15 Uhr an der Bahnhofstraße 4. Ab dann soll an 365 Tagen im Jahr jeweils von 16 bis 21.30 Uhr immer Platz für bis zu 50 Gäste sein. Doch Brodbeck und seine Teammitglieder haben noch mehr Pläne.

Bald soll es auch Frühstücks-Angebote geben

Ein eigener kleiner Weihnachtsmarkt soll beispielsweise auf dem angrenzenden Rewe-Parkplatz ausgerichtet werden. Und ab dem 1. Januar 2026 soll American Breakfast angeboten werden. „Mit Pancakes, Bacon und Ahornsirup bis der Arzt kommt“, kündigt er an. Außerdem will Brodbeck im kommenden Jahr ein Drive-In-Fenster einbauen lassen. Zeitgleich will er im Hotel Kronprinz in Bad Salzdetfurth eine gehobene mediterrane Küche eröffnen – und die Bad Salzdetfurther Konzertreihe „Umsonst und Draußen“ nach Alfeld bringen.

  • Alfeld
  • Alfeld
Anmerkung zum Artikel

Sie haben einen Fehler im Artikel gefunden? Oder haben Sie weitere Informationen zu dem Thema für uns? Dann teilen Sie uns diese gerne mit.